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Geschichte von Lesbos

Eine so große und schöne Insel wie Lesbos mit wenigen Worten zu beschreiben ist schwer. Wo soll man anfangen? Soll man zuerste die zauberhaften Jeras- und Kallonis-Buchten beschreiben? Oder die endlosen Sandstrände und Burgen die man auf Lesbos findet? Soll man mit Sigri und dem versteinerten Wald beginnen? oder lieber mit den malerischen Orten Molivos oder Mitlini, Ajiasos? Beginnt man mit dem naiven Maler Theofilos? oder erwähnt man die Feste mit ihren uralten Wurzeln für die Lesbos bekannt ist?


Wenn man über Lesbos schreibt, muß man sich auf das beschränken, was man heute sieht? oder sollte man auch vom Altertum sprechen, der Zeit der Sappho und des Alkaios? Wenn man nicht von der Antike spricht, spricht man nur von einem Teil der Insel Lesbos. Damals sangen Sappho und Alkaios auf Lesbos ihre berühmten Gedichte und hinterließen ein gewaltiges geistiges Erbe. Dieses Erbe ist auf Lesbos durch die Jahrhunderte bis in unsere Tage lebendig geblieben. Zeichen findet man In Eftaliotis, in Mirivilis und in Venesis, in dem Nobelpreisträger Odisseas Elitis lebte. Die Insel Lesbos liegt zwischen Chios und Limnos, sehr dicht vor der türkischen Küste.


Lesbos ist ca. 1630 qkm groß und hat einen Umfang von 370 km. Es gibt auf Lesbos etwa 89.000 Einwohner. Die Entfernung nach Piräus beträgt ca. 188 Seemeilen. Man erreicht Lesbos mit dem Fähre von Piräus, es gibt auch Fährverbindungen von Thessaloniki, Kavala, Limnos, Chios, Samos und den Inseln der Dodekanes. Mit dem Flugzeug erreicht man Lesbos von Athen und Thessaloniki. Auf Lesbos gibt es viele Kiefern und Olivenbäume, die Linien der Hügel sind weich und die Berge sind nicht höher als 1.000 m. Das Straßennetz auf Lesbos ist in gutem Zustand und die touristische Infrastruktur ist befriedigend. Berühmt ist Lesbos für die Qualität des hier produzierten Olivenöls, die Oliven und den Käse. Bekannt ist Lesbos auch für seinen Ouzo, die Sardellen, die im Golf von Kalloni gefangen werden.

 

Auch die Erzeugnisse der Volkskunst wie Keramik, Schnitzarbeiten und Webereien haben eine guten Ruf. Mitilini Mitilini ist der Hauptort von Lesbos und der gleichnamigen Präfektur Lesbos. Zu der Präfektur Lesbos gehören die Inseln Lesbos, Limnos und Ajios Efstratios. Mitilini ist heute eine Stdt mit etwa 30.000 Einwohnern. Wenn sie nach Mililini kommen, besuchen sie eine schöne Stadt die einen eignen ausgeprägten Charakter hat. Wenn sie Mitilini mit dem Schiff erreichen, sehen sie den großen Hafen mit seiner Mole an der es viele Geschäfte und Hotels gibt. Hier liegen viele der für die griechischen Inseln typischen bunten Fischerboote. Im Sommer finden sich hier auch viele große Jachten.


Mit ihren hohen Kuppeln und einer beeindruckenden Architektur beherrscht die Kirche Agios Therapon das Bild. Im Hintergrund liegt rechts auf einem mit Kiefern bestandenen Hügel eine historische Festung.Rings um die Stadt erheben Berge die mit Kiefern und Olivenbäumen bewachsen sind. Mitilini ist einen Besuch wert, es gibt hier viel zu sehen. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das archäologische Museum welches ganz in der Nähe der Mole und damit sehr zentral liegt. Im nördlich des Museums liegenden Stadtteil Kioski gibt es viele alte Herrenhäuser die sich den Hügel zur Festung hinaufziehen.


Die Festung oberhalb von Mitlini ist eine imposante Erscheinung. Der Genuese Francesco Gateluso erneuerte die ursprünglich byzantinische Festung. Der alte Hafen von Mitlini liegt nordwestlich der Festung. Zwischen dem alten und neuen Hafen befindet sich die große Kathedrale Ajios Athanasios aus dem 17. Jh. In der Markstraße, die parallel zur Uferstraße verläuft, liegt die Kirche Agios Therapon aus dem 19. Jh. Das byzantinische Museum liegt in einem der Nebengebäude der Kirche. Eine interessante Sammlung bietet dem Besucher auch das Volkskundemuseum welches sich an der Uferstraße befindet. Hier befinden sich neben vielen volkskundlichen Stücken auch einige Teile von Bäumen aus dem versteinerten Wald den sie auf der Insel Lesbos besuchen können.

Ein antikes Theater befindet sich auf einer Anhöhe nordwestlich von Mitilini. Molivos Molivos oder Mithimna ist der malerischste Ort auf Lesbos, vielleicht sogar in der gesamten Ägäis. Auf Lesbos ist Molivos der am meisten von Touristen besuchte Ort. Der Flair von Molinos ist in der traditionellen Bauweise der Häuser und des historischen Kernes von Molinos begründet. Die traditionellen Häuser liegen rings um einen steilen Hügel auf desen Spitze eine große Festung liegt. Zum besonderen Reiz des schönen Molivos gehört auch der schöne Fischerhafen und das überaus saubere Meer. Eine der Sehenswürdigkeiten in Molivos ist das Haus des Dichters Argiris Eftaliotis. Auch die archäologische Sammlung der Gemeinde Molivos und die Gemeindebibliothek gehören zu den Sehenswürdigkeiten. Es gibt in Molivos eine Abteilung der Akademie der bildenden Künste, die man als Gemeindesammlung sehen kann. Badeferien in Molivos sind nur mit Kompromissen möglich. Es gibt nur einen kleinen sehr schmalen Kiesstrand am Ort. Wenn man Baden will, sollte man nach Eftalu mit seinen großen Stränden fahren. Das geht auch mit einem Boot von Molivos. Nehmen sie das Boot nach Skala Sikamia, es hält auch in Eftalu. Auch kann man in das nahegelegene Petra mit seinem langen Sandstrand zum Baden fahren. Da Molivos insgesamt ein Kunstwerk ist wurde der Ort unter Denkmalschutz gestellt.

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