You are here :: GoFerry » Fähre Ancona » Was Sie Sehen Sollten »

 Besichtigung

So sehr bot sich der Monte Guasco als Keimzelle an, daß er auch heute noch - durch die Via Panoramica erschlossen - einen guten Ausgangspunkt darstellt. 
Von hier oben sieht man die Hafen- und Industriestadt, groß, betriebsam, voll von technischer Zweckarchitektur. An der Mole steht, fast verloren wirkend, der 115 n. Chr. zum Lobe Trajans errichtete Triumphbogen Arco di Traiano und, ein 
wenig entfernt, der Arco Clementino, ein Ehrenbogen für Papst Clemens XII.

Die aussichtenreiche Piazza del Duomo trug in antiker Zeit einen Venustempel, wurde im 6. Jh. mit einer frühchristlichen Kirche überbaut, auf deren Resten nun der Duomo San Ciriaco aus dem 11.-13. Jh. steht (Heiligenreliquien in der Krypta). Die schlichte Fassade des romanisch-byzantinischen Baus bekommt durch eine von Löwen getragene Vorhalle und ein feierliches, im 13. Jh. gefertigtes Hauptportal Bewegung. Streng wirkt der Innenraum über dem Grundriß eines griechischen Kreuzes. Die Strenge wird gemildert durch Legenden: Das hochverehrte Marienbild in der Madonnenkapelle bewegte die Augen, als Napoleons rüde Mannen Ancona einnahmen, und all die Zeit, die sie in der Stadt blieben. Eine Marmorplatte im Fußboden erinnert an Papst Pius II., Enea Silvio Piccolomini. Emphatisch hatte er, eher Poet als Seefahrer, 1459 einen neuerlichen Kreuzzugsbeschluß erwirkt. Regie führte jedoch das Schicksal, er starb wenige Tage vor der Einschiffung in Ancona, und der Kreuzzug entfiel.

Einen Besuch lohnt das Museo Diocesano links vom Dom. Man beachte den Domschatz und die Skulpturen, vor allem aber den wunderschön gearbeiteten römischen Sarkophag des Flavio Gorgonio.
 
Steigt man in die Stadt hinab, ist der im 16. Jh. vom Mailänder Dombaumeister Pellegrino Tibaldi gestaltete Palazzo Ferretti an der Piazza del Senato ein gutes Ziel. Im Palast mit Fresken von Tibaldi und den Brüdern Zuccari hat das Museo Archeologico Nazionale delle Marche seinen Sitz seinen Sitz. Die Sammlung umfasst vor- und frühgeschichtliche Funde, eine gute Dokumentation der Picener-Kultur sowie vergoldete Bronzen aus der römischen Kaiserzeit.
 
Vorüber an der Chiesa Il Gesù (Piazza Stracca), der Luigi Vanvitelli im 18. Jh. eine klassizistische Fassade gab, vorbei an San Francesco alle Scale (Piazza San Francesco) mit einem schönen gotischen Portal von Giorgio da Sebenico, gelangt man durch die Via Ciriaco Pizzecolli zur Pinacoteca Comunale im Palazzo Bosdari. Gemälde von Tizian, Carlo Crivelli, Lorenzo Lotto, Carlo da Camerino, Andrea Lilli und Carlo Maratti werden ebenso gezeigt wie Werke aus dem 18. und 19. Jh. und - in der Galleria d’Arte Moderna.

Meerwärts liegt die Chiesa S. Maria della Piazza. Sie wurde über einer frühchristlichen Kirche errichtet. Ganz erstaunlich ist die unvollendete byzantinisch geprägte Fassade mit Blendarkadenreihen und das reich mit Skulpturen verzierte romanische Portal des Meisters Filippo.
 
Der Hafen von Ancona
Der Hafen von Ancona liegt im Osten der Stadt, ursprünglich wurde er nur vom Vorgebirge im Norden geschützt, dabei formt sich die Landzunge wie ein Ellbogen um die antike Stadt. Die steigende Zahl an Reisende stellt den dorischen Hafen auch aus touristischer Sicht in den Mittelpunkt der Schauplätze Nordsüdeuropa und dem östlichen Mittelmeer. Am Hafen von Ancona befinden sich ein kleines Café, Toiletten und ausreichend Sitzgelegenheiten. Kontinuierlich wird der Hafen besser ausgebaut.
/faq_de.html
/16-menschen_de.html
/goferry_de.html
Copyright © 2010 goferry.gr® | All rights reserved Powered by: Protostep Ltd.